Dienstag, 11. Oktober 2016

Laub

Jeder hat so seinen eigenen Malstil um das Laub auf Papier oder Canvas zu bringen.

Dennis Tyson deutet nur das Laub an. Keine einzelnen Blätter sondern eher Flächen, keine Einzelheiten und das mit schönen, harmonischen Farben.

https://www.youtube.com/watch?v=ylJbgo27dJ0


Um Blätter anzudeuten bevozugt Phil Starke die Verwendung von zusätzlichen Farben aber mit dem gleichen Farbwert.

https://www.youtube.com/watch?v=zdyaHy6vWs8

Es lohnt sich, beide Methoden vielleicht mal anzuschauen und auch aus zu probieren.


Donnerstag, 12. November 2015

Farbwerte

Farben im Vordergrund sind dunkler als die im Hintergrund. Allerdings gibt es auch Unterschiede in der "Temperatur" der Farben, d.h. wärmere und kühlere Farbschattierungen.

Bei
http://svagrikfineart.com/gabor-svagrik-blog/2015/11/6/value-changes?utm_source=Gabor+Svagrik+Blog&utm_campaign=8e97f9438a-RSS_EMAIL_CAMPAIGN&utm_medium=email&utm_term=0_ceb263ca79-8e97f9438a-121404685&mc_cid=8e97f9438a&mc_eid=b0edb84fe4

Gabor Svagrik wird im Video sehr gut erklärt, worauf man bei den Farben im Bild achten sollte.

Mittwoch, 11. November 2015

Die Komposition vereinfachen

Manchmal gibt es zu viel in einem Bild oder einer Landschaft. Die Unruhe überherrscht! Es erscheint nicht so einfach , das Ganze so zu vereinfachen, daß es Sinn macht.

Gerade habe ich von Gabor Svagrik eine Erläuterung zu diesem Thema gefunden:
http://svagrikfineart.com/gabor-svagrik-blog/2015/11/6/simplify-your-design?utm_source=Gabor+Svagrik+Blog&utm_campaign=739a9721da-RSS_EMAIL_CAMPAIGN&utm_medium=email&utm_term=0_ceb263ca79-739a9721da-121404685&mc_cid=739a9721da&mc_eid=b0edb84fe4

Es lohnt sich, das mal anzusehen!

Sonntag, 11. Oktober 2015

Berge malen

mit dem Messer oder mit dem Pinsel?

Den Berg auf diesem Bild habe ich mit dem Messer gemalt.

Zuerst hatte ich versucht, die Flächen des Berges mit dem Pinsel auszufüllen. Mit dem Resultat war ich nicht zufrieden, außerdem war die Arbeit sehr mühsam und nicht schön. Per Zufall fand ich im Internet eine Demo von Gisele Grenier. Es ist eine step by step Demo wie man Berge malt (Wie Berge malen).

Sie verwendet dabei folgende Farben:
ultra marine blau, luzon purple, alizarin crimson, cad rot, cad rot hue, cad orange hue, cad gelb hue und burnt sienna (nur zum Abtönen der Farben).

Die Regeln:

1. Die Bergspitze darf nie in der Mitte des Bildes sein

2. Spitzen in der Bergkontour dürfen sich nicht wiederholen

3. Nichts darf in die gleiche Richtung gehen oder fließen

4. Pinsel immer reinigen  bei Farbänderungen 

Gisele Grenier arbeitet mit einem kleineren flachen Pinsel und geht mit kurzen, kleinen links oder  rechts  und abwärts Bewegungen über das Canvas. 

Keine Wellen- oder runde Bewegungen dabei machen, nur kurze. gerade Striche.

Außerdem nicht zweimal über die gleiche Fläche streichen. Dann bekommt man eine Mischfarbe.

Lichtpunkte:

hierfür nimmt sie Titanium weiß, orange, gelb und die Basisfarbe. Mit der Mischung von Tit. weiß orange und gelb werden zusammen mit der Basisfarbe noch weitere Mischungen in verschiedenen Tönungen gemacht (dunkel, hell, heller o. am hellsten).

Für die dunklen Schattenbereiche am Berg nimmt sie die dunkelste Tönung. Die Farbe wird nur leicht angetippt. nicht viel streichen. Dann der Pinsel gut auswaschen, da sonst Farbvermischungen durch dreckige Pinsel entstehen.

Dann werden die helleren Flächen bearbeitet mit den helleren Mischungen. Nur leicht antippen, nicht viel streichen.

Für die sonnigen Stellen, die hellste Mischung leicht anbringen. Nicht überall Akzente oder Lichtpunkte anbringen, da sonst die Basisfarbe des Berges total verschwindet. Auch mit den Lichteffekten sparsam umgehen, nur dort wo wirklich die Sonne hinkommt.

Sollte mal ein Fehler beim Anbringen der Farbe geschehen, dann eine Korrektur mit einem sauberen Pinsel machen. Die alte Farbe hiermit aufnehmen, mehrere Male wiederholen. Danach mit der Grundfarbe mit kleinen tapp tapp Bewegungen die Stelle auf dem Canvas korrigieren.



Mittwoch, 22. Juli 2015

Weniger ist besser?


Phil Starke (www.philstarke.com nimmt manchmal nur drei Farben, sekundäre oder tertiäre.


Auch hier wieder sollte ich nicht sklavisch die Farben des Fotos übernehmen, sondern den Mut haben meine Fantasie walten zu lassen, wie Phil Starke in diesem Falle getan hat:


Farben: gelb-orange, blau-violett, grün-violett.

Außerdem ist gut zu sehen, wie das Ganze vereinfacht wurde, und das Gesamtbild offener, übersichtlicher geworden ist. Um zu solcher Komposition zu gelangen, sollte ich mehrere kleinere skizzen machen und sehen, was und wie es mir am besten gefällt, d.h. nicht wieder 1 zu 1 kopieren.

Dienstag, 21. Juli 2015

Fotos als Vorlage zum Malen

(nach Phil Starke auf www.Philstarke.com)



Erwischt habe ich mich immer zu, Fotos 1 zu 1 "abzukupfern"....... in fast sklavischer Art und Weise. Dabei habe ich jegliche Eigenfantasie mehr oder weniger unterdrückt, weil mir meine Arbeit sonst nicht "natürlich" erschien.

In letzter Zeit habe ich mich viel mit den Theorien von Phil Starke (www.philstarke.com) beschäftigt, diese haben mich eines besseren belehrt. Nachdem was wesentlich ist,  muss ich bei der Vorbereitung u.a. auf folgendes achten:

1. Komposition - Abstraktion der großen Flächen. Diese feststellen und in einer Grundfarbe kennzeichnen.


Nach diesem Foto sucht Phil Starke die Großen Flächen aus und markiert diese:


mit anderen Worten, das Bild ist stark vereinfacht. Ebenso wichtig oder wichtiger ist die Tatsache, dass Kontraste sichtbar sind, hell und dunkel unterscheiden sich nun sehr gut.

Für die farbliche Markierung wird - nehme ich an - zuerst eine hellere und danach die dunklere Farbe genommen.

Bei der Feststellung der großen Flächen oder Vereinfachung des Bildes kann ich außerdem für die Komposition auch ein symetrisches Gleichgewicht erstellen.

Enid


Mittwoch, 15. Juli 2015

Fortsetzung

Phil Starke "The color of light and shadow"
Die Farben des Lichts und Schattens

Alle Objekte in einer Landschaft haben eine örtliche Farbe, blauer Himmel, grüner Baum, rote Scheune, gelbes Feld. Aber die Örtliche Farbe ist nicht die, die wir suchen.

Falls mein Ziel beim Malen immer daraus besteht, dass ich das Licht und die Stimmung darstellen möchte, dann möchte ich die Farbe des Lichts und Schattens malen und nicht die der örtlichen Farbe.

Sonnenlicht hat eine wärmere Farbe, wie gelb, gelb-orange, orange, rot-orange.

Im Vergleich zu dem Sonnenlicht ist die Farbe des Schattens kühler und nimmt deshalb mehr Farbe vom Himmel an. Die Farbe des Schattens ist somit mehr blau, blau-violett, blau-grün auf dem Farbrad.

Sobald das Sonnenlicht auf einen Gegenstand trifft, ändert sich die örtliche Farbe in eine wärmere Version auf dem Farbrad.

Eine rote Scheune wird im Sonnenlicht rot-orange, die Schattenseite der Scheue wird mehr rot-violett sien. Die örtliche Farbe der Scheune kann am besten bei einem bewölkten Himmel gesehen werden, da dann der Einfluss der Sonne und der Schatten nicht vorhanden sind.

Ein grüner Baum wird bei Sonnenlicht gelb-grpn und blau-grün im Schatten.

Die Farbe der Entfernung

So wie die Farbtüne heller werden sobald Gegenstände und Flächen i der Distanz verschwinden, versändert sich die Farbe genau so. Die Farbe wird kühler wenn sie in der Ferne ist.

Es bleibt die gleiche Farbe. Eine rote Scheune ist immer noch rot, wenn sie in der Ferne verschwindet. Ihre Farbe wird aber mehr von der Farbe der Atmosphäre zwischen dem Betrachter und gegenstand, beeinflusst.

Falls wir Tiefe und Entfernung eine Farbe geben könnten, würde diese blau, blau-violett, blau-grün sein. Wärmere Farben verschwinden schneller in der Entfernung. Gelb ist die erste, die dünner wird und verschwindet, dann wird rot dünner, bis alles, das was übrig bleibt, ein gedämpftes blau ist.

Also es hilft sich der Farbe der Tiefe bewusst und in der Lage zu sein, sie zu verwenden um mehr Tiefe im Bild zu bekommen.

Bilder zu dieser Broschüre auf www.philstarkestudio.com "Working with color"

Enid