Freitag, 14. Juli 2017

Sandpapier für Pastellmalerei

Sandpapier, Pastellpapier........?


In USA verwenden Pastellmaler meistens Sandpapier. Von U-Art, das ist wohl das bekannteste Papier. 
In Deutschland ist U-Art Papier nicht zu bekommen, wohl eine australische Marke, die auch nur auf Umwegen mit dem Kauf in England oder Frankreich zu bekommen ist.
Von diesem Problem abgesehen, kostet dieses Papier erheblich mehr als die üblichen,  normalen Pastellpapiersorten.

Meine Lösung: ich nehme einfaches Schleifpapier vom Bauhaus oder aus dem Internet, in den Stärken 240 oder 300 und in der Wasser dichten Ausführung. Nach Bedarf nehme ich Acrylfarbe und gebe dem schwarzen Schleifpapier den  von mir gewünschten Grundton als Untergrund für mein Pastellbild. Bisher bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Auch die Kosten für das Schleifpapier liegen weit unter dem des Sandpapieres für Künstler. 





Montag, 20. Februar 2017

Analoges, komplementäres Farbschema:


Auf der Farbkarte (Analogous Color Wheel)

1. die dominierende Farbe auswählen, z.B. gelb-grün

2. die 2. Farbe Zusatzfarbe dazu auswählen, die nur wenig verwendet wird, hier:
  gelb

3. die 3. und 4. Farben werden noch weniger eingesetzt, und zwar nur als Akzente
  ber: blau-grün und grün und in der kleinsten Menge (ganz wenig)

Wenn man nach diesem Schema arbeitet, ist der KONTRAST sehr wichtig. Deshalb darauf achten, dass der Kontrast von DUNKEL und HELL sehr stark ausfällt.


Das gleiche kann man mit einem tertiären Triad Farbschema anwenden, d.h. bei grün kommt jede 3. tertiäre Farbe hinzu, d.h.

gelb/orange + rot violett + blau/grün


Bildergebnis für triad farbschema



Auf der Grafik das Beispiel mit anderen Farben im Dreieck.


Auf diese Idee bin ich durch Karen Margulis (www.karenmargulis.com) gekommen.

Sonntag, 19. Februar 2017

Mehr über Farben


Auf Englisch werden einige Ausdrücke verwendet:

HUE - nur der Name der Farbe, also rot oder blau usw.

VALUE - der Wert der Farbe oder einfacher ausgedrückt HELL oder DUNKEL

INTENSITY (auch CHROMA) - wie kräftig die Farbe angebracht ist, d.h. kräftig oder matt

LOCAL/EARTH COLOR - die Farbe, die wir sehen, z.B. grün für einen grünen Baum

Farbwert:

Für jede Arbeit ist der Wert der Farbe am wichtigsten, nicht die Farbe selber. Denn ohne Farbwerte ist das Bild, das wir malen, nicht lebendig. Nur Licht und Dunkel ergeben Kontrast.

Am besten kann man die Werte für ein Bild festlegen, indem zuerst das dunkelste Dunkel gefunden wird.  Ein Farbgraduierungsblatt wäre hilfreich oder man kneift das Auge etwas zu, man schaut nur durch die Wimpern hindurch. Danach vergleicht man die übrigen Elemente vom Bild mit diesem Wert und mindert entsprechend. 

Dabei stets beachten, dass die Werte in der Reihenfolge wie unten gelten:

1. Himmel - am hellsten
2. horizontale Flächen - dunkler als der Himmel oder 1. Grad dunkel
3. Schräge Flächen  - 2. Grad dunkel 
4. Senkrechte Flächen - am dunkelsten

Dienstag, 7. Februar 2017

Pastell 

Je gröber das Papier umso mehr Farblagen 


Auf Sandpapier, wie z.B. von Uart, kann ich mehrere Lagen Farbe auftragen z.B. von dunkel nach hell oder heller.

Bei Papier mit fast glatter Oberfläche ist es nicht möglich, so viele Lagen anzubringen. Ein Hilfsmittel ist Fixatif. Durch sprühen der gewünschten Stellen, kann ich dieses nach arbeiten und noch mehr Farbe auftragen.

Dienstag, 11. Oktober 2016

Laub

Jeder hat so seinen eigenen Malstil um das Laub auf Papier oder Canvas zu bringen.

Dennis Tyson deutet nur das Laub an. Keine einzelnen Blätter sondern eher Flächen, keine Einzelheiten und das mit schönen, harmonischen Farben.

https://www.youtube.com/watch?v=ylJbgo27dJ0


Um Blätter anzudeuten bevozugt Phil Starke die Verwendung von zusätzlichen Farben aber mit dem gleichen Farbwert.

https://www.youtube.com/watch?v=zdyaHy6vWs8

Es lohnt sich, beide Methoden vielleicht mal anzuschauen und auch aus zu probieren.


Donnerstag, 12. November 2015

Farbwerte

Farben im Vordergrund sind dunkler als die im Hintergrund. Allerdings gibt es auch Unterschiede in der "Temperatur" der Farben, d.h. wärmere und kühlere Farbschattierungen.

Bei
http://svagrikfineart.com/gabor-svagrik-blog/2015/11/6/value-changes?utm_source=Gabor+Svagrik+Blog&utm_campaign=8e97f9438a-RSS_EMAIL_CAMPAIGN&utm_medium=email&utm_term=0_ceb263ca79-8e97f9438a-121404685&mc_cid=8e97f9438a&mc_eid=b0edb84fe4

Gabor Svagrik wird im Video sehr gut erklärt, worauf man bei den Farben im Bild achten sollte.

Mittwoch, 11. November 2015

Die Komposition vereinfachen

Manchmal gibt es zu viel in einem Bild oder einer Landschaft. Die Unruhe überherrscht! Es erscheint nicht so einfach , das Ganze so zu vereinfachen, daß es Sinn macht.

Gerade habe ich von Gabor Svagrik eine Erläuterung zu diesem Thema gefunden:
http://svagrikfineart.com/gabor-svagrik-blog/2015/11/6/simplify-your-design?utm_source=Gabor+Svagrik+Blog&utm_campaign=739a9721da-RSS_EMAIL_CAMPAIGN&utm_medium=email&utm_term=0_ceb263ca79-739a9721da-121404685&mc_cid=739a9721da&mc_eid=b0edb84fe4

Es lohnt sich, das mal anzusehen!